20 Stunden und ein schönes Ende
Mit einem Klick auf das Bild könnt ihr alle sehen;-))
Unser Pressewart, Markus van der Velde, hat nachfolgenden Pressebericht geschrieben:
Premiere einer 20-Stunden-Staffel
Riesenstimmung an der Sentruper Höhe zum Vereinsjubiläum der Laufsportfreunde
Neben einem Festakt, der bereits im März stattfand, sollte das 20-jährige Vereinsjubiläum der Laufsportfreunde Münster auch mit einem sportlichen Event gefeiert werden. So entstand die Idee, eine Staffel auszuschreiben, die 20 Stunden lang laufen und dabei so viel Kilometer wie möglich erzielen sollte. Die Idee ist im weiteren Umkreis einmalig, für den Verein war diese Form der Veranstaltung eine Premiere.
Bei herrlichem Laufwetter (warm und leicht bedeckt) fiel am Samstag gegen 16.00 Uhr der Startschuss. 20 Staffeln waren vorgesehen, schließlich fanden 15 Staffeln – überwiegend aus Läufern des eigenen Vereins gebildet - , ein Duo und ein Einzelläufer, also insgesamt 17 Teams den Weg zur Sentruper Höhe. Einige Teams hatten für die Nacht Zelte aufgestellt, es gab Freigetränke, abends wurde gegrillt, morgens wurde ein umfangreiches Frühstück serviert, außerdem sorgte ein großer Fernseher mit Olympiaübertragung für Kurzweil bei den nicht engagierten Staffelmitgliedern. Am Abend tauchten große Flutlichtstrahler, die um den Sportplatz herum aufgestellt wurden, den Platz in wunderschönes Licht, so dass die Läufer auch ohne Lampe laufen konnten.
Die Teams gingen mit unterschiedlichen Erwartungen an den Start. Die Marathon-Trainingsgruppe von Markus Ischner stellte dabei nicht nur die schnellsten Läufer, sondern auch die beste Taktik. Statt einzelne Läufer über lange Strecken laufen zu lassen, wurde im Stile eines Intervalltrainings nach jeweils 800 m gewechselt. Schnell stellte sich heraus, dass diesem Team der Erfolg nicht zu nehmen war. Spannend war nur noch die Frage, ob die 300 km-Marke geknackt werden kann. 5 Minuten vor Ablauf der 20 Stunden schaffte Ludger Pösentrup dann die 750. Bahn, am Ende standen 302,4 km für die Siegerstaffel. Die Differenz zur zweitplatzierten „Vorstandsstaffel“ betrug am Ende fast genau 60 km.
Aber auch die anderen Staffeln waren sehr erfolgreich unterwegs, gleich sieben weitere Teams schafften mehr als 200 km. Auch eine reine Walking-Staffel war unterwegs. Am Schluss fehlte ihr nur eine Bahn zur Vollendung der 150 km.
Norbert Fasel, der als Einzelläufer am Start war, versuchte ruhig und kräfteschonend zu laufen. In den Morgenstunden musste er nach 116 km abbrechen, da er sich noch im Trainingsaufbau für den Deutschand-Cup befindet. Auch das Duo aus Everswinkel musste verletzungsbedingt nach 100 km die Segel streichen. Alle anderen Teams aber konnten am Sonntag um 12.00 Uhr die letzte Runde in Angriff nehmen. Dabei kamen noch mal alle anwesenden Teammitglieder zur Ehrenrunde mit.
Insgesamt wurden im Durchschnitt von jeder Staffel ca. 200 km bewältigt, dass entspricht 3400 gelaufenen Kilometern oder 8500 gelaufenen Stadionrunden. Die jüngsten Teilnehmer waren im Grundschulalter, die Ältesten Heinz Hengefeld (74) und Hildegard Durynek (72).
Ohne die vielen Helfer und das hervorragende Engagement der Läufer und Zuschauer wären diese tollen Leistungen sicher nicht möglich gewesen. Auch in den Nachtstunden waren neben den unermüdlichen Rundenzählern ständig Zuschauer am Streckenrand, die die Läufer anfeuerten oder mit Verpflegung versorgten. Die großartige Stimmung lässt vermuten, dass dieses Ereignis wiederholt werden wird, vielleicht zum 25-jährigen Jubiläum der Laufsportfreunde mit einer 25-Stunden-Staffel?
Ich habe ein paar ganz wenige Fotos von ganz vielen rausgesucht:
tom:content>Comments
Hallo Michi!
Ich möchte Dir und Euch zu der gelungen Veranstaltung gratulieren!
Was Du, Gregor; Stefan und all die anderen auf die Beine gestellt habt ist schon bewunderswert. Da ich nicht alle kenne, die daran beteiligt waren, wäre ich Dir dankbar, wenn Du diese Annerkennung weiterleiten würdest.
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