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"Die Muskelkater" radeln in Duisburg

"Die größte Biker-Party des Jahres steigt am 04./05.August 2007 im Landschaftspark Nord von Duisburg. Biken rund um die Uhr, nonstop! Egal ob ambitionierter Racer oder Party-Biker - das 24 Stunden- Rennen um ein altes Hüttenwerk lockt Biker aller Couleur ins Ruhrgebiet." Dies schreibt der Veranstalter auf seiner Homepage.

Mit dabei sein wird auch das Team "Die Muskelkater". Der Name dürfte in Anlehnung an die "Musketiere" gewählt worden sein. Dahinter verbergen sich eigentlich Tobias Korber, Christian Vogel, Sebastian Mönninghoff und Matthias Pröbsting. So haben sie sich angemeldet. Manch einem klingen die Namen noch bekannt in den Ohren, denn das sind "meine" Jungs. Inzwischen längst erwachsen, sind sie dem Sport und vor allem dem Spaß treu geblieben. Allerdings werden sie in dieser Formation nicht an den Start gehen. Matze (Matthias) hat leider abgesagt und ob es mit Sebastian klappt, ist auch noch nicht ganz raus. Sebastian ist studienbedingt in London. Mal schauen. Ich bin mir aber sicher, dass es auch genügend Spaß mit den Ersatzfahrern gibt.
Tobias schrieb mir im Vorfeld: "Unser Fahrerlager ist direkt an der Strecke (altes Zechengelände im Landschaftspark Nord über ca. 7, 7 KM und 70 Höhenmeter) und verspricht gute Stimmung neben einem riesen Rahmenprogramm. Einige von euch haben sich bereits mit Grill, Fleisch, Bier etc. angekündigt. Wer möchte ist herzlich willkommen. Start ist am Samstag 04. August um 13 Uhr. Ende entsprechend am Sonntag um 13 Uhr. Wäre nett, wenn sich der ein oder andere von euch nach Duisburg verirren würde."
Erkenen kann man das Muskelkater-Fahrerlager übrigens an dem roten LSF-Pavillon. Dort werden die Bikes geparkt.

Ich selbst bin ja mit Anne in Berlin. Mit einem Abstecher nach Duisburg wird es nichts. Ich drücke euch die Daumen, habt Spaß und bleibt vor allem gesund. Die Defekthexe schickt am besten zu den anderen Teams.
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Westfalen tun sich schwer!

Ja Magda, da kann man wohl kaum etwas machen. Irgendwie haben die Westfalen ein Problem mit deinem Namen. Ich habe einen Online-Artikel vom Lauf in Greven gefunden. "Magdalene Meyerhoff" steht dort geschrieben. Nun gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder beantragst du eine Namesänderung oder du tolerierst die sturen Westfalen, die einfach Magdalena Mayerhoffer nicht hinbekommen;-))))))
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Nachricht von Lisa!

Bevor Lisas Kommentar zum "Abschiedsmarathon" vielleicht untergeht, mache ich doch einfach einen Blogeintrag daraus!

hey ihr alle, wie papa schon geschrieben hat, bin ich gut in chile angekommen. wir hatten jetzt bis gestern so ein orientation camp in der naehe von santiago und heute bin ich dann alleine weiter nach arica geflogen!!!
ich hab meine gastfamilie direkt am flughafen gesehen und die begruessung war schoen;)....
wir sind zu ihnen bzw jetz auch zu mir nach hause gefahren und ...joa es war cool....meine schwester spricht etwas englisch und mein bruder auch;)....aber ich verstehe auch viel was sie auf spanisch alle sagen!!!
also ich bin gluecklich und zufrieden...gleich kommt wahrscheinlich der freund von meiner schwester und wir fahren motorbike?! mal sehen;)
also ich wuensch euch was,
eure lisa

allen die in greven gelaufen sind herzlichen glueckwunsch und vor allem magda!!!....(ich muss mich anstrengen;) )

@Lisa: Und wir alle werden uns anstrengen, dass du dich anstrengen musst. Magda kann noch schneller, vorausgesetzt, ihr MP3-Player spielt auch bis zum Schluss, damit sie ihr Schnaufen nicht hört;-)))))) Das mag sie nämlich überhaupt nicht. Und in Greven fiel der Player schon weit vor der Ziellinie aus.
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Traumergebnis in Greven

Magda Mayerhoffer wurde beim Grevener Lauf (28.07.) Gesamterste über 5 km. Sie lief mit 19:24 Minunten eine neue Bestzeit. Zweite wurde Julia Frie (19:56) vor Anne Holtkötter (20:01). Robin Hoffmann (18:15) war mit sich nicht ganz zufrieden. Er wurde Gesamtvierter. Michael Holtkötter als Gesamtfünfter (18:27) freute sich über die gelaufene Zeit. Dennis durfte mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Am Ende ging ihm etwas die Luft aus, aber immerhin noch eine 18er Zeit. Für Silvia war es ein Schritt in die richtige Richtung. Im Herbst könnte es da eine 21er Zeit geben. Nach einer verletzungsbedingten Pause war es für Rolf ein guter Wiedereinstieg.
Die Strecke ist nicht schlecht. Man kann dort sicher gute Zeiten laufen. Heute war es etwas zu warm und die Luftfeuchte zu hoch. Was soll's, denn die Ergebnisse sind dennoch sehr gut.

Magda Mayerhoffer 19:24 (PB) 1. Gesamt 1. wJB
Julia Frie 19:56 2. Gesamt 1. W30
Anne Holtkötter 20:01 3. Gesamt 1. W45
Robin Hoffmman 18:15 4. Gesamt 1. mJA
Michael Holtkötter 18:27 5. Gesamt 1. M50
Dennis Kuper 18:59 6. Gesamt 2. MHK
Silvia Lehnert 22:33 1. W35
Rolf Wiedenhues 23:48 2. M55
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Ehrennadel des DLV

Lisa Schmiedeshoff und Valérie Ludwig haben für ihre sehr guten sportlichen Leistungen im Jahr 2006 die Ehrennadel des Deutschen Leichtathleitkverbandes in Bronze erhalten. Julia Frie erhielt sie gar in Silber. Noch kann sich aber keine von den Dreien die Nadel anheften, denn die Ehrennadeln wurden nicht persönlich, sondern an einen Vereinsvertreter übergeben, wie in der Zeitung zu lesen ist. Und wie wir alle wissen, muss Lisa noch viel länger darauf warten.
Von den LSF wurden auch noch Brigitte Ziegler (Gold), Maria Feyerabend, Hannelore Horst und Eva Kammer (alle Silber) geehrt.
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Greta ist da!



Herzlichen Glückwunsch an Thomas und Kirsten Stöber!!!!

Die beiden freuen sich über die Geburt ihrer Tochter Greta. Am 25. Juli um 23.53 Uhr war es soweit. Thomas wusste zu berichten, dass Mutter und Kind wohlauf sind und er hatte natürlich auch die "technischen" Daten parat, wie sich das für einen stolzen Vater gehört.

Größe: 53 cm
Gewicht: 3440 g
Kopfumfang (ist mir neu): 34 cm

Thomas, Kirsten und Greta, euch nochmal alles, alles Gute!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Bergsportfreunde Münster

Martina Stienemann und Michael Holtkötter
Korrekterweise müsste es in diesem Jahr Bergsportfreundin heißen, denn Martina Stienemann vertrat die Farben unserer Stadt als einzige bei den Deutschen Senioren Berglauf-Meisterschaften in Wolfach-Kirnbach (22. Juli). Martina, eigentlich beim ESV organisiert, gehört zu den wenigen Läufern, die an der Schinderei, den Berg raufzulaufen, auch noch Spaß haben. Mir geht es ja gelegentlich ebenso. Es ist schon ein prickelndes Gefühl, wenn die Oberschenkel vor Schmerz brennen und die Lunge nach Luft schreit und dir der Kopf sagt, nur noch einen Schritt, und dann, nur noch einen Schritt...Ja, irgendwann ist man dann oben und von vielen Glückshormonen umzingelt. Wer's nicht glaubt, ausprobieren kann ich nur sagen.
In diesem Jahr wurde Martina in der W35 sehr gute Vierte und damit schnellste Flachländerin! Übrigens, das Foto oben entstand vor zwei Jahren als wir gemeinesam bei den Deutschen Senioren Berglauf-Meisterschaften in Kappelrodeck (20. Juni 2005) waren und die Bergsportfreunde Münster "gegründet" haben.
Einen Tipp noch von mir. Wenn ihr mal am Berg hinter Martina laufen solltet, nicht resignieren, wenn ihr nur ihre Hacken seht. Rauf ist Martina eine Bank, aber runter mag ihr Rücken überhaupt nicht;-))))
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Abschiedsmarathon

Am Samstag um 11.30 Uhr fing das lange Abschiednehmen von Lisa an. Wie abgemacht, trafen wir uns pünktlich an der Sentruper Höhe. Lisa kam, wie wir es auch nicht anders kennen und sie wollte uns nicht enttäuschen, fünf Minuten zu spät. Machte aber überhaupt nichts, denn es gibt ja stets etwas zu erzählen. Nach einer kurzen und völlig unkompliziert herbeigefügten Einigung über die Strecke liefen wir ganz ruhig los. Das Tempo sollte so bleiben. Einen ersten Zwischenstop machten wir an der Bahn, die z.Z. ja eine große Baustelle ist. Ob das wohl bis zum Herbst alles fertig sein wird? Bis Lisa in einem Jahr zurück ist - sicher.

An der Skulptur "Güllewagen" machten wir eine Zwischenstop. Versprochenermaßen versuchte ich, den Sinngehalt dieses Skulpturenbeitrages zu erläutern.
Der Däne Tue Greenfort (*1973) hat diesen Beitrag der Skulpturenausstellung geschaffen. Es ist ein Sinnbild auf eine gängige Problembehandlung. Statt Ursachenforschung zu unternehmen und auch die schädlichen Ursachen zu beseitigen, doktern wir an den Symptomen herum. Im speziellen Fall geht es um das Einleiten von Gülle über die Felder in die Aa, die den Aasee speist. Damit wird das Algenwachstum gefördert und das biologische Gleichgewicht gestört. Durch Zugabe von Eisen(III)-Clorid soll das Algenwachstum eingedämmt werden. Wie das ganze chemisch funktioniert, war mir nicht klar. Rike wurde sofort mit der Nachforschung dieses Problems "beauftragt". Abends konnte sie uns die Lösung präsentieren. Ich hab's aber schon wieder vergessen. Mist- eben Chemie. Eins hat der Künstler aber mit Sicherheit erreicht - neben der allgemeinen Ablehnung, die seinem Projekt entgegenschlägt - er hat einen Dialog in Gang gebracht. Die Bilder am Aasee sind übrigens dem werden-wollenden Kind von Thomas zu danken. Es dauert mit der Entbindung nicht mehr so lange und er hatte vorsorglich ein Handy dabei. Man kann ja nie wissen! Als er mir die Bilder schickte, schrieb er dazu, dass sie in der Qualität nicht so besonders wären, finde ich überhaupt nicht. Bei mir sind darauf keine Falten zu erkennen, ein wahrer Jungbrunnen in der Nähe des Güllewagens.

Wir setzten unseren Lauf fort und als wir die Möglichkeit hatten, rechts zur Sentruper und damit zum "Ziel" abzubiegen, wollte Lisa noch eine Schleife anhängen. Dem folgten wir gern und wagten noch eine Blick in die „Archäologische Stätte (Eine Sorry-Installation)“ des Belgiers Guillaume Bijl. Zuvor hatte Rike, eben unsere Rike, keine andere, Schleife um Schleife im kleinen Wäldchen gezogen. Man hatte fast den Eindruck, keiner wollte diesen Lauf zu Ende gehen lassen.

Dann kam, was kommen musste - die Verabschiedungzeremonie an der Sentruper. Drücken, gute Wünsche und und und. Ein wenig traurig war es schon.

Für den Abend hatten sich dann Lisa, Jürgen, Anne und ich zum Abschiedsgrillen verabredet. Was Lisa nicht wusste, wir hatten "ihre Mädels, ihr Trainingsteam, soweit in Münster" hinzugeladen. Vor einigen Stunden hatten sie sich schon für ein Jahr verabschiedet und nun noch ein Nachschlag. Julia, Magda, Rike und Daniela waren noch gekommen. Die Gespräche drehten sich natürlich um das kommende Jahr, aber nicht nur. Mancher Blick richtete sich auch nach hinten.

Auf einem Shirt, das Lisa mit nach Chile nehmen wird, werden sie die Namen ihrer Frauentrainingsgruppe + Coach Michi daran erinnern, dass es doch ein paar Menschen in Münster gibt, die sie vermissen werden, die ihr aber auch ein tolles Jahr in Arica wünschen.

Irgendwann kam dann das, was kommen musste - der richtige Abschied. Wir versprachen aber, am kommenden Dienstag um 18.25 Uhr ein Trainingspause einzulegen. Dann hebt in Düsseldorf ihr Flieger ab. Guten Flug!

Bei Sichten der Bilder fiel mir auf, dass der Abend offensichtlich bis in Detail geplant war. Man schaue sich nur Daniela im grünen Shirt an, das bestens mit dem Freilanhybiscus im Hintergrund harmoniert.
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Daniela siegt in Horstmar

Daniela Lembeck hat in überzeugender Manier beim Horstmarar Abendlauf (20. Juli) den Gesamtsieg über 10 km errungen. Sie hatte über drei Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Daniela lief mit 41:35 Minuten eine sehr ansprechende Zeit auf der anspruchsvollen Strecke. Auch Robin Hoffmann wusste zu gefallen. Robin wurde Gesamtdritter über 4 km. Er lief 13:54 Minuten.
Einen Online-Zeitungsbericht mir Foto zu Daniela findet man hier und zu Robin dort.
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Abschied

Keine Woche mehr, dann ist sie weg. Lisa zieht es nach Chile, genauer nach Arica. Das ist die nördlichste Stadt Chiles an der Grenze zu Peru und direkt am Pazifik gelegen. Ein Jahr wird sie dort bleiben. Ein Wüstenklima soll dort herrschen. Wir werden von Lisa erfahren, was dies bedeutet.

An diesem Samstag machen wir eine kleines Abschiedsläufchen um den Aasee. Wir treffen uns um 11.30 Uhr an der Sentruper Höhe. Wenn ich ehrlich bin, dann freuen wir uns zwar mit ihr, aber ein wenig traurig sind wir auch. Manche Konkurrentin vielleicht nicht, die sie in den letzen beiden Jahren eigentlich immer nur von hinten gesehen hat. Aber die, die mit ihr trainieren und zu Wettkämpfen fahren, die sich von ihrer Fröhlichkeit anstecken lassen und stets ein wenig Nachsicht mit Lisas spezieller Pünktlichkeit haben (müssen), die werden sicher eine kleine Abschiedsträne verdrücken. Bevor aber alle Tempos aufgebraucht sind, Lisa kommt ja wieder. Und ein Jahr ist so schnell um. Ihren Konkurrentinnen sei gesagt, schaut sie euch noch mal von vorn an, denn wenn sie zurück ist, werdet ihr sie wieder viel von hinten sehen;-)
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