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Nadine Borgmeier Gesamtsiegerin

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In der Vorwoche ließ Nadine Borgmeier noch die Vernunft vor dem sportlichen Ehrgeiz walten. Sie verzichtete nach einem gerade erst überstandenen Infekt auf einen Start beim Münster-City-Triathlon. Gestern ging sie beim 15. Rinkeroder Volkslauf über die Halbmarathondistanz an den Start und durfte sich nach 1:34:11 Std. - Bestzeit - über den Gesamtsieg bei den Frauen freuen. Der Lauf zeigt, dass sie wieder auf dem richtigen Weg ist. Über den zweiten Platz im Gesamteinlauf freute sich Britta Wemmer. Noch viel mehr Freude wird ihr ihre neue Bestzeit bereitet haben. Geplant war eine Zeit unter 1:40 Std. Ins Ziel lief Britta in 1:36:53 Std. Gesamtdritte wäre gern Jule Rotthauwe geworden. Ihr ging aber unterwegs etwas die Puste aus. Es reichte aber immerhin noch für einen Sieg in der W30. Matze Koch lief 1:39:47 Std. und war damit natürlich zufrieden. 

Über 10 km belegte Barbara Riesmeier im Gesamteinlauf der Frauen den 3. Rang. 45:09 Minuten betrug ihre Zeit. Vor ihr ins Ziel kam Thorsten Schulze in der Zeit von 44:40 Minuten. Noch schneller war Stefan Bales, der nach 40:32 die Ziellinie als 4. der M45 überquerte. 

Immer wieder der Berg

Bei unserer heutigen Bergrunde war Stefan Bales nach dem Start am Vortag schon wieder dabei. Mit von der Partie auch Jana Hempelmann. Sie hatte sich mit 12 Kilometern schon ein wenig eingelaufen, um dann die 17,7 km mit Anne, Johanna, Thorsten, Stefan und mir zu absolvieren. Es ist fast beängstigend, wie locker sie den heutigen 30er absolvierte. Unterwegs trafen wir Rolf Wiedenhues, der ein paar Kilometer mit uns lief. Er baut sein Training ganz vorsichtig wieder auf. Die gemeinsamen Meter mit der Gruppe haben ihm aber sichtlich Spaß gemacht. 

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Timo unter den Top Ten!

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Vor dem Start des City-Triathlon am vergangen Sonntag in Münster war für Timo Mersmann die Welt noch in Ordnung. Gelbe Kappe auf dem Kopp, Brille auf der Stirn und Stöpsel in den Ohren. Trotz der Stöpsel konnte Timo die guten Wünsche von Anne entgegennehmen.

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Vor dem eigentlichen Start dann noch ein gemütliches Einschwimmen. Freundlich schauen keinesfalls vergessen. Die 500 folgenden Schwimmmeter sind ein Kampf gegen das Wasser und die Konkurrenz. Vom Rand sieht es irgendwie wie Hauen und Stechen aus, wenn die Arme und Beine aus dem Wasser kommen.

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Irgendwo in dem Gewühle war auch Timo, aber ich habe keine Ahnung wo. Er war jedenfalls mit seiner Schwimmleistung nicht ganz zufrieden.

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Auf dem Fahrrad ging es wesentlich besser. Timo hatte ca. 50 Konkurrenten auf der 20-km-Strecke überholt. Da machen sich die strammen Waden bemerkbar. Nicht schlecht. Was folgte, war das Laufen. Keine wirklich angenehme Sache bei Temperaturen deutlich über 20 Grad Celsius. 

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Nach Annes Aufmunterung gelang Timo etwa 500 m vor dem Ziel der ungefähr 5 km langen Strecke noch ein vorsichtiges Lächeln. Sein unmittelbarer Konkurrent um Platz 9 saß ihm im Nacken. Und die Verfolgerposition ist meist die bessere. Am Ende konnte er an Timo noch vorbeigehen, aber Timo sicherte den 10. Gesamtrang und wurde 3. in der M30. Es wäre nicht Timo, wenn er mit seinem Wettkampf vollständig zufrieden gewesen wäre, aber er fand ihn nicht schlecht. Das heißt übersetzt: Eigentlich sogar richtig gut!

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Abgetaucht

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Das heiße Wetter zwingt uns geradezu, über Trainingsalternativen nachzudenken. Bei den hohen Temperaturen ist es nicht möglich, das geplante Lauftraining zu absolvieren, wenn man nicht einen Formeinbruch riskieren möchte. Johanna (oben im Bild gerade "abgetaucht") regte daher an, mal wieder Schwimmen zu gehen. Gern habe ich ihre Idee aufgriffen und mit der Freitagstrainingsgruppe ein Lauf- und Schwimmtraining miteinander gekoppelt. Zunächst wurden 30 Minuten gelaufen. Die Laufeinheit war so angelegt, dass nach 15 Minuten gewendet und zum Ausgangspunkt zurückgelaufen wurde. So hatte jeder die Möglichkeit, sein Tempo den Bedingungen anzupassen. Der Vorteil liegt einfach darin, auf sein Körpergefühl hören zu können und dennoch die Gruppe nach 30 Minuten wieder vereint zu haben. Anschließend ging es dann in die Coburg und es wurden etliche Bahnen geschwommen. Die Trainingseinheit kam sehr gut an. Ich hatte im Vorfeld versprochen, meinen Uraltrekord von 200 m Schwimmen einzustellen. Ich habe das erst einmal vor mehr als 10 Jahren für das Sportabzeichen gemacht. Normalerweise steige ich ins Wasser, schwimme 10 Meter und fertig. Zur Erfrischung reicht das. Gestern löste ich mein Versprechen ein. Die Gruppe musste schon ein wenig Schmunzeln bei meinen Schwimmversuchen. Und nach den 200 m waren meine Arme und Schultern vielleicht schwer! Wenn das Wetter so bleibt, ist eine Fortsetzung dieser Trainingsalternative mehr als sicher;-)

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"Münster hat ganz starke Frauen!"

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"Münster hat ganz starke Frauen." Als Wolf-Dieter Poschmann, der bekannte ZDF-Sportmoderator und einstige Klasselangstreckler, dies beim Doppelsieg unserer Frauen in der Teamwertung bei der Siegerehrung sagte, hatte er vermutlich auch den Gesamtsieg von Jana Hempelmann im Hinterkopf. Und Poschi konnte sehr gut kombinieren: "LSF steht sicher für Laufsportfreunde."

Dies waren nicht die einzigen erwähnenswerten Resultate des 13. Oelder Sparkassen-City-Laufes. Die Organisatoren hatten die Strecke gegebenüber dem Vorjahr leicht modifiziert und die 10 Kilometer auf vier Runden verteilt. Das sommerliche Wetter mit 24 Grad Celsius im Schatten sorgte für einen guten Zuschauerzuspruch. Für die Teilnehmer bedeutete es eine besondere Herausforderung, und die Wasserstellen am Streckenrand wurden dankbar angenommen.

Jana Hempelmann wusste vor dem Start nicht so genau, wie sie mit der Wärme würde umgehen können. So ging sie ihr Rennen kontrolliert an. Im Frauenfeld bedeutete dies zunächst den 4. Platz. Von Runde zu Runde kämpfte sie sich weiter nach vorn, um sich dann etwa einen Kilometer vor Schluss von ihrer letzten Begleiterin zu trennen und einen ungefährdeten Gesamtsieg in der Zeit von 37:25 Minuten herauszulaufen. Auf den 7. Gesamtrang, der zugleich den 2. Platz in der Hauptklasse bedeutete, lief Sabine Knothe in 40:41 Minuten. Zusammen mit Nadine Borgmeier, die in 41:57 Minuten den 3. Platz in der Hauptklasse belegte, gewannen die drei die Teamwertung (2:00:03 Std.).
Mit Anne Holtkötter, der Gewinnerin der W50 in 42:40 Minuten, Britta Wemmer (5. WHK in 43:36 Minuten) und Maria Feierabend, die die W55 in 44:20 Minuten für sich entschied, stellte unser Verein auch das zweitplatzierte Frauenteam (2:10:36 Std.). Anne, die keine Hitzläuferin ist, war sehr positiv von sich selbst überrascht. Überrascht hat auch Britta. Im Vorjahr hatte sie noch 45:26 Minuten für 10 km zu Buche stehen. Fast zwei Minuten hat sie sich nun verbessert. 
Aber auch die Männer wussten zu gefallen. Achim Aretz lief in 34:38 Minuten auf den 9. Gesamtplatz. Michi Beetz konnte in 35:30 Minuten den 2. Platz der mJgA erringen. Zusammen mit Marco Hampel (36:34 Minuten, 4. Platz in der M35) reichte dies immerhin zu einem 3. Platz in der Teamwertung (1:46:42 Std.).

Thomas Stöber hatte sich für Oelde vorgenommen, erstmals unter der magischen Marke von 40 Minuten zu bleiben. Auf der Fahrt nach Oelde gab er zu, dass er schon seit zwei Tagen eine gewisse Nervosität spüren und das sehr warme Wetter ihm nicht liegen würde. "Soll ich's denn trotzdem probieren?" lautete seine Frage. "Natürlich", war die kurze Antwort. Den ersten Kilometer absolvierte er in geplanten 3:57 Minuten. Auf den folgenden acht Kilometern hielt er den Viererschnitt, und so konnte er mit 39:55 Minuten ins Ziel einlaufen. Noch 2005 hatte er eine Bestzeit von 44:30 Minuten, aber schon das Fernziel, unter 40 Minuten bleiben zu wollen. Geschafft und Glückwunsch. 
Arne Fischer hatte sich nach dem guten Resultat von Emsdetten eine Zeit nahe der 39 Minuten vorgenommen und wollte sich an meine Fersen heften. Ich war jedoch ein schlechter Pacemaker. Statt der geplanten 3:54 Minuten für den ersten Kilometer hatte ich 3:45 Minuten auf der Uhr. Arne bemerkte nach dem Lauf dazu: "Du hattest zu Beginn einen Zahlendreher auf der Uhr." Am Ende war es für ihn eine Zeit von 39:40 Minuten. 
Auch Barbara Riesmeier dürfte sich über ihre Zeit gefreut haben. 45:09 bedeuten gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um fast eineinhalb Minuten. Juliana Rotthauwe steht 2009 gar mit einer 50:07 in den Bestenlisten. Die Zeit von Oelde mit 47:52 Minuten dürfte in diesem Jahr nicht ihr letztes Wort gewesen sein. Matze Koch kämpft sich nach seiner Verletzung langsam wieder ran. Im letzten Jahr lief er 47:33 Minuten und nun schon eine 44:58 Minuten;-)))

Als Pacemaker für Arne habe ich völlig versagt, aber bei Hitze bin ich unberechenbar. Gestern ging es viel besser als befürchtet und bis zum 7. Kilometer lag ich noch auf einem Kurs einer hohen 38er Zeit. Doch dann kam zum vierten Mal der Berg und die Sekunden rannen dahin. Letztlich finishte ich mit 39:18 Minuten und dem Bewusstsein, dass es bei kühlem Wetter mit einer 38er Zeit geht. Im Ziel erkundigte ich mich nach Jana. Sie war inzwischen bei Poschi zum Interview. Sehr locker berichtete sie von ihrem Lauf und sorgte mit ihren Antworten teilweise für ein Schmunzeln bei Wolf-Dieter Poschmann. 

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung, nicht nur aus Sicht unserer Trainingsgruppe!

Ergebnisse:

Achim Aretz 1. M 34:38  9. Gesamt
Michael Beetz 2. mJgA 35:30
Jana Hempelmann 1. W 37:25  1. Gesamt
Peter Blauth 6. M 38:33
Michael Holtkötter 3. M50 39:18
Arne Fischer 14. M40 39:40
Thomas Stöber 5. M35 39:55
Sabine Knothe 2. W 40:41  6. Gesamt
Nadine Borgmeier 3. W 41:57
Anne Holtkötter 1. W50 42:40
Britta Wemmer 5. W 43:36
Mathias Koch 10. M30 44:58
Barbara Riesmeier 6. W40 45:09
Juliana Rotthauwe 2. W30 47:52

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Gute Resultate in Norkirchen

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Bevor sich Arne Fischer der gesunden Sportlernahrung widmen konnte, hatte er einen Doppelstart beim 20. Nordkirchener Läufertag über 100  und 1.000 m zu absolvieren. Mit dem zweiten Platz in der M40 und der Zeit von 13,13 Sekunden war er nicht ganz zufrieden und sieht noch Steigerungspotential, schließlich hat er eine 25er Zeit über 200 m stehen!

Über 1.000 m waren gleich sechs LSFer am Start. Noureddine Boulouh strebte einem ungefährdeten Gesamtsieg entgegen. Seine Zeit betrug 2:41,83 Minuten. Bei seinem Debüt über diese Distanz lief Ibrahim Osman in 2:53,10 auf den zweiten Gesamtrang. Das war zugleich der Sieg in der männlichen Jugend B. Arne Fischer erreichte mit 3:08,43 Minuten eine neue Bestzeit und sicherte sich den Sieg in der M40. Antonio Henrique war mit seinem Sieg in der M50 und der Zeit von 3:10,32 Minuten sehr zufrieden. Karl-Heinz Prieß freute sich über eine neue Bestzeit und den Sieg in der M55. Seine Zeit: 3:25,19 Minuten. Torolv Prokosch hatte sich eine Endzeit von unter 3:50 Minuten vorgenommen. Das bekam er mit 3:49,99 Minuten ganz genau hin. Mit dieser Zeit belegte er den zweiten Platz in der M60.
Noureddine startete nur zehn Minuten nach seinem 1000-m-Lauf noch über 200 m. Er kam etwas langsam aus den Blöcken und spürte auf den letzen Metern die müden Beine. 

Jüngster Fan unserer Starter war Selma, die kleine Tochter von Michael Scheel, die sich ausgesprochen für die orangenen Pullis interessierte;-)

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Was für eine "Geburtagsparty"?!!!!

Was gibt es schöneres, als sich am 19. Geburtstag auf ein kleines Abenteuer einzulassen. So oder ähnlich werden wohl Lisas Gedanken gewesen sein, als sie einem Start zum 2.000-m-HIndernislauf in Roxel bei den Offenen Westfälischen Meisterschaften an ihrem Geburtstag zustimmte, obwohl sie zuvor nie über die Hindernisse gelaufen war. In ihren Geburtstag kletterte sie gewissermaßen am Vorabend in der Kletterhalle in Bösensell hinein. Wenn das kein gutes Hindernistraining ist;-))))

Kurz vor dem Start gab's dann noch mal einen Test über ein Hindernis. Das musste reichen. Ich hatte ihr und Johanna, die später über 3.000-m-Hindernis startete, empfohlen, die Anfängertechnik anzuwenden, d.h., stets mit einem Bein auf dem Balken flüchtig aufzusetzen. Das spart Kraft und die Gefahr hängen zu bleiben, ist minimiert. Lisa war von den anderen Mädchen schon beeindruckt, die in einer recht guten Technik die Hindernisse überliefen. Das versuchte sie zu Beginn des Rennens auch. Merkte aber schnell, dass ihr dafür einfach die Technik fehlt und stellte auf die Anfängertechnik um. Das klappte auch sehr gut. Ein besonderes Ding ist in jeder Runde das Hindernis mit dem Wassergraben dahinter. Hier ist nicht nur Technik, sondern auch Mut gefragt. Hier muss man sich in einem langen Schritt vom Balken abdrücken, um die Laufbewegung beim Landen mit einem Bein aufrecht zu erhalten. Mit dem Landen und dem Fortsetzen der flüssigen Laufbewegung haperte es bei beiden noch ein wenig, aber Lisa konnte über sich selbst lachen. Das freute auch ihre zahlreichen Fans im Stadion, die sie kräftig anfeuerten. Nach fünf Runden überquerte Lisa in 8:10.30 Minuten die Ziellinie als Gesamtvierte und Zweite in der Westfalenwertung. 

Gegenüber Lisa war Johanna schon ein alter "Fuchs". Bereits vor zwei Jahren war sie auch in Roxel über 2.000-m-Hindernis, damals noch in der A-Jugend, an den Start gegangen. Das hatte keine negativen Erinnerungen und so war sie schnell bereit, sich dem Abenteuer erneut zu stellen. Sie begann vorsichtig und war nach dem Rennen sehr froh, sich zu Beginn gebremst zu haben. Die insgesamt 35 Hindernissen auf der 3.000-m-Distanz, wobei der Wassergraben sieben Mal zu überwinden ist, erfordern schon viel Kraft. Das hat Johanna gut gelöst. Sollte sie weiterhin Spaß an dieser Disziplin haben, werden wir wohl ab und an den Wassergraben trainieren, damit sie dort flüssiger aus dem Wasser kommt. 
Johanna belegte in der Frauenwertung in einer Zeit von 12:29,96 Minuten den dritten Platz.

Auf ein Neues!

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Gute Resultate bei den Offenen Kreismeisterschaften in Greven

Nach vielen Tagen des kalten Wetters fanden die Offenen Kreismeisterschaften in Greven bei Sonnenschein und recht angenehmen Temperaturen statt. Leider verblies der sehr kräftige Wind so manche bessere Zeit. Dennoch durfte sich die LSFer über sechs Kreismeistertitel und einige Bestzeiten freuen. Herausragend sicher dabei das Ergebnis von Ibrahim Osman (Foto: oben), der die 3.000 m der B-Jugend überlegen gewann und mit der Zeit von 10:09,91 Minuten die Norm für die Westfälischen Jugendmeisterschaften erfüllte. Eine neue Bestzeit über 5.000 m der Frauen lieferte Jana Hempelmann ab. Sie lief ein einsames Rennen. Um so beachteswerter sind die 18:26,47 Minuten, die sie als Kreismeisterin nun als neue Bestzeit zu Buche stehen hat. Sehr beachtenswert war das Resultat von Johanna Rellensmann (Foto: unten), die über 1.500 m der Frauen debütierte. Sie hält ihre Zeit von 5:09,12 Minuten für steigerungsfähig, denn sie fühlte sich nach eingenen Aussagen ständig gut bei dem Lauf. Weitere Kreismeister wurden Michael Beetz (mJgA - 5.000 m), Antonio Balbino (5.000 m) und Antonio Henrique (1.500 m). Über eine neue Bestzeit und zugleich seine erste Zeit unter 19 Minuten freute sich Thomas Stöber.

Ich habe in Greven ein paar Bilder gemacht, insbesondere vom 1.500 m Lauf. Johanna hatte die Vorgabe bekommen, mit Antonio mitzulaufen. Wie gut die beiden harmoniert haben, geben die Bilder wider. Die beiden laufen nahezu synchron. Schaut euch mal die Bilder an, nahezu perfekt, bis auf den Armschwung, aber sicher neun von zehn Punkten dafür;-)

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Fünf Verdächtige?

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Kannst du den oder die Verdächtigen ausmachen? Klar kann ich. Die fünf "Verdächtigen" starteten bei der Beckumer Marathonstaffel am 13. Mai in der Mixedwertung. Jule Rotthauwe (933) und Matze Koch (935) haben einen kurzen Erlebnisbericht geschrieben.

Für die Läufer waren die kühlen Temperaturen heute recht angenehm. Bei den Wartenden stellten sich aber leider sehr schnell herbstliche Gefühle ein. Auf den Fotos sieht man, dass wir uns mit Handschuhen, Mützen und Schals gegen die Kälte zu schützen versucht haben. Der guten Laune tat das Wetter aber natürlich keinen Abbruch. Andreas Reckmann (931) legte mit einer super Zeit von 31:50 vor (mit der er selbst nicht so ganz zufrieden war) und erlief uns somit bei der Übergabe an Barbara Riesmeier (932) die Führung der Mixed-Staffeln. Andreas unterstützen Barbara und mich noch auf den letzten Kilometern und hat so wahrscheinlich noch zwei weitere Male zu guten Zeiten beigetragen. (Barbara: 37:09; Jule: 37:31) Als viertes ging Doro Maneke (934) ins Rennen, die von uns Frauen die beste Zeit lief. (35:39) Den Abschluss machte Matze, der leider den starken Schlussläufern der DJK Gütersloh und des LC Solbad nicht genug entgegen zu setzten hatte. (37:46) Ihm steckte wahrscheinlich noch die Bestzeit vom Samstag in den Beinen. Trotzdem freuten wir uns am Ende über das gute Ergebnis.

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Senior ist man bereits ab 30!

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Man kann nun nicht gerade behaupten, dass Minden mitten in Westfalen liegt. So mussten doch einige Vereine eine recht weite Anreise in Kauf nehmen, um an den Westfälischen Seniorenmeisterschaften teilzunehmen. Nicht alle nahmen den weiten Weg auf sich.

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Die Laufsportfreunde konnten jedoch einen Melderekord für diese Meisterschaften verbuchen, wobei mit einer Ausnahme alle aus unserer Trainingsgruppe kommen. Insgesamt wurden 12 LSFer für diese Meisterschaften gemeldet. Die Bilanz mit vier ersten, vier zweiten und zwei dritten Plätzen sowie zwei Bestzeiten kann sich sehen lassen. Zu den Siegern gehörten Marion Rother in der W60 über 800 m (3:33,48), Anne Holtkötter (Foto oben) in der W50 über 1.500 m (5:35.35), Noureddine Boulouh in der M30 über 1.500 (4:24,79) und Stefan Langenbach in der M35 über 5.000 m (16:49,38). Zweite Plätze belegten Arne Fischer in der M40 über 200 m (26,47), Thomas Stöber in der M35 (4:55,16), Michael Scheel in der M40 (4:31,59) und Antonio Henrique (Foto unten: Antonio in Siegerpose!) in der M50 (5:02,80) jeweils über 1.500 m.Photobucket

Michael Scheel (im Foto Nr. 806) brachte gar das Kunststück fertig, in nur dreieinhalb Wochen vier Bestzeiten auf unterschiedlichen Distanzen (1.500 m, 3.000 m, 5 km und Halbmarathon) zu erzielen. Das darf man mit Recht eine läuferische Vielfalt nennen. Die beiden dritten Plätze über 1.500 m gingen an Michael Holtkötter in der M50 (5:05,53) und den ebenfalls Bestzeit laufenden Karl-Heinz Prieß (5:16,53). Torolv Prokosch steuerte noch einen sechsten Platz in der M60 über 200 m (33,30) und einen vierten Platz über 800 m (2:55,18) zum sehr guten Gesamtresultat bei. 

Alle Teilnehmer hätten sich besseres Wetter für die Meisterschaften gewünscht. Zehn Grad Celsius als Höchsttemperatur sind für die Stadionleichtathletik doch zu wenig. Etwas Sonne hätte das schöne Stadion besser in Szene gesetzt. Ein paar Fotos von dieser Veranstaltung findet man /hier/.

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Bestzeitenfestival in Emsdetten

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Das "Freitagstraining" fand diesmal ausnahmsweise beim Teekottenlauf in Emsdetten statt. Wettkampf ist ja auch immer ein Training auf hohem Niveau. Und das Niveau war ausgesprochen hoch, denn es purzelte eine Bestzeit nach der anderen. Sehr erfreulich war auch die Tatsache, dass von 16 LSF-Startern über 5 km allein 15 aus unserer Trainingsgruppe waren. Bei der späteren Siegerehrung stellte der Moderator gar die rhetorische Frage, ob es sich denn um Vereinsmeisterschaften handeln würde.

Mit Ansage lief Noureddine Boulouh eine neue Bestzeit über 5 km. Er klagte nach dem Rennen zwar über den Wind, aber mit 16:22 Minuten und dem zweiten Platz im Gesamteinlauf war er sehr zufrieden. Ganz spannend wurde es um den dritten Gesamtrang. Etwa 400 m vor dem Ziel liefen mit Michi Beetz, Ibrahim Osman und Micha Scheel gleich drei aus unserer Gruppe (Bild oben v.l.n.r.) auf gleicher Höhe. Dass es eine neue Bestzeit für Ibrahim und Micha werden würde, stand schon zu diesem Zeitpunkt fest. Doch wer würde wohl dritter werden? 100 m vor dem Ziel sah es so aus, dass sich Micha Scheel würde durchsetzen können, doch Ibrahim zog noch einmal an. Brust an Brust ging es auf die Ziellinie zu und letztlich entschieden wenige Zentimeter für Micha. In der Zeit konnten beide nicht getrennt werden. Sie erzielten 16:49 Minuten. Für Micha war es die erste Zeit unter 17 Minuten, und Ibrahim hat sich innerhalb der letzten sechs Wochen gar um eine Minute verbessert. Er gewann die Jugendwertung überlegen. Michi Beetz klagte etwas darüber, dass ihm leider das Spurtvermögen fehlt, freute sich dennoch über seine Zeit (16:53). Er weiß nun, dass es langsam wieder aufwärts geht.

Antonio Henrique sicherte sich den Sieg in der M50 mit einer Zeit von 18:48 Minuten. Mit einer neuen Bestzeit kam auch Thomas Stöber ins Ziel. 19:17 Minuten brachten ihm den 1. Rang in der M35 ein. Stefan Lenfort merkte man den Start beim Hermannslauf in der Vorwoche an. Er quälte sich zu 20:11 Minuten, was den 2. Platz in der M40 bedeutete. 
Anne Holtkötter sicherte sich den Gesamtsieg bei den Frauen in 20:18 Minuten. Auch sie hätte sich mehr Windschutz gewünscht. Auf dem dritten Gesamtrang folgte Britta Wemmer mit einer neuen Bestzeit. Sie lief 21:09 Minuten. Eine 20er Zeit rückt nun immer näher! Kurz vor ihr war Thorsten Schulze mit 21:01 Minuten ins Ziel gekommen (3. M40). Siggi Milden freute sich über 21:18 Minuten. Barbara Riesmeier sicherte sich mit neuer Bestzeit den Sieg in der W40 in 21:39 Minuten. Besonders gefreut habe ich mich über den Start von Maike Schulthoff, die wenig trainiert und deshalb den Wettkampfstress eigentlich meiden möchte. Aber sie startete, und ihr Schlussspurt sah richtig gut aus. Die Zeit von 22:12 Minuten brachte ihr immerhin den Sieg in der W35 ein. "Ein Pferd springt eben nicht höher als es muss", lautete ihr schelmischer Kommentar. Axel Wiedenhues lief 22:57 Minuten. Die Zeit belegt den Trainingsrückstand, der sich aber locker aufholen lässt. Diana Rösner, unsere Frankreichrückkehrerin, hatte schon im Vorfeld angekündigt, einen Spaßlauf absolvieren zu wollen. Sie kam nach 23:29 Minuten ins Ziel und war als dritte der Hauptklasse guter Dinge.

10 Kilometer

Über die 10-Kilometerdistanz wollte Arne Fischer endlich unter der magischen Grenze von 40 Minuten bleiben. Das gelang ihm sehr eindrucksvoll. Arne lief sehr gleichmäßig. Mit 39:27 Minuten erzielte er damit eine neue Bestzeit, und es reichte für Rang zwei in der M40. Zwei Sekunden nach ihm lief ich ins Ziel und landete damit ebenfalls auf dem 2. Platz, allerdings in der M50. Johanna Rellensmann möchte gern in diesem Jahr auch noch unter 40 Minuten bleiben, aber gestern reichte es nicht ganz. Dennoch war sie mit ihren 40:28 Minuten nahe an ihrer Bestzeit. Belohnt wurde Johanna mit dem zweiten Gesamtrang bei den Frauen.

Halbmarathon

Nadine Borgmeier war schon vor dem Start ihre Nervosität anzusehen, aber sie konnte es diesmal in positive Energie umsetzen. Mit 1:30:49 Stunden sicherte sie sich den Gesamtsieg bei den Frauen, und es war auch eine neue Bestzeit! Achim Aretz wollte es nach dem Hermannslauf der Vorwoche eigentlich etwas ruhiger angehen lassen. Kurz vor dem Start entschloss er sich, doch engagierter zu laufen. Gesamtplatz zwei in 1:19:12 Stunden lautete das Ergebnis. 

2,4 km Schülerlauf

Alexander Lenfort sicherte sich als 13-jähriger den Gesamtsieg im 2,4 km Schülerlauf in 8:15 Minuten vor einem 15-jährigen! Und Siggi Mildens Schützling Lisa Hülsmann holte den Gesamtsieg bei den Schülerinnen über diese Distanz in 9:00 Minuten. Dritte wurde hier Hannah Pösentrup (9:29).

Fazit

Wenn dies "nur" ein "Freitagstraining" war, was passiert dann erst im Wettkampf;-)))))

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