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Ich muss leider umziehen!

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Seit 2007 habe ich meinen Laufblog bei freeflux.net betrieben. Vor wenigen Tagen teilte mir der Provider mit, dass der Dienst eingestellt wird. Irgendwie war das eine doofe Nachricht für mich. Nach kurzem Überlegen kam ich zu dem Schluss, dass ich weiter bloggen will und ging auf die Suche nach einem neuen Provider. Nun bin ich bei Jimdo gelandet und hoffe, dass ich hier viele Jahre eine neue "Heimat" finden werde. Vielen Dank an die Macher von FREEFLUX!!!!

Meine neue Adresse lautet: 

http://laufidee.jimdo.com/

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Bei den Wölfen

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Auf dem Weg zu einer 400-m-Tartanbahn kamen wir an einer Schule mit einem großen Sportbereich samt einer 400-m-Bahn vorbei. Auf dem Kunstrasen trainierten ein paar Jungs mit ihrem Coach Fußball. 

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Soccer wird eben auch in diesem Land immer beliebter. Kurzentschlossen fragten wir den Coach, ob wir die Bahn benutzen dürften. Kein Problem. 

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800-m-Wiederholungsläufe machen bei dem Wetter nicht gerade viel Freude, aber mit einem Wasserschlauch am Rande, den man zur Erfrischung in den Pausen nutzen konnte, ging es ganz gut.

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Irgendwie hatten sich unsere Gastgeber auf unser Training "vorbereitet". Ihre Trikots waren zu den Farben der deutschen Flagge angeordnet. Sicher nur ein Zufall, aber ein netter. 

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Johanna und Sabine gewinnen in Münster

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Obwohl ich aktuell weit weg von Münster bin, war ich natürlich gespannt, wie die Resultate beim Münster-Triathlon am heutigen Tag sein werden. Im Vorfeld hatte ich für Johanna Rellensmann auf der Olympischen und Sabine Knothe auf der Volksdistanz Siegchancen ausgerechnet. So war ich natürlich sehr auf die Resultate gespannt. Johanna hatte ich darum gebeten, mir umgehend eine Nachricht zukommen zu lassen sobald sie im Ziel sein würde. So erfuhr ich umgehend von ihrem Sieg und wie ich inzwischen weiß, fiel dieser überlegen aus.

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Sabine startete deutlich später. Johanna hatte so Gelegenheit, sie anzufeuern. Es wurde spannend. Letztlich gab Sabines Laufstärke den Ausschlag für ihren Sieg auf der Volksdistanz. 
Ich bin natürlich sehr gespannt, wie die anderen Läufer sich beim Triathlon geschlagen haben, aber das erfahre ich bald. Herzlichen Glückwunsch allen!

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Hitzewelle

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Was macht man nicht alles, wenn die Hitze so groß ist, dass es am Tag kaum Sinn macht, zu laufen. Dann klingelt auch im Urlaub schon mal um 5 Uhr der Wecker, damit um spätestens 6 Uhr der Lauf beginnen kann. In der Stadt, die ihrem Ruf nach niemals schläft, ist man aber auch zu so einer frühen Morgenstunde nicht allein.

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Wir machten uns auf in den Prospect Park in Brooklyn. Irgendwie hat es den Anschein, dass es ein reiner Sportpark ist, soviel sporttreibende Menschen trifft man da. Entlang der Straße, die den Park direkt umschließt, wird mit Schildern die Rangordnung festgelegt. Jeder bekommt seine Bahn zugewiesen, Läufer wie auch Radfahrer.

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Daran hält man sich auch. Wir machten da keine Ausnahme. Die Straße führt einen über etwa 5 1/2 Kilometer einmal um den Park. Die Strecke kennt keinen geraden Abschnitt. Es geht rauf oder runter. Das ist anspruchsvoll, zumal, wenn es morgens zum Sonnenaufgang bereits 28 Grad sind und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Da fließt der Schweiß auch bei gemäßtigem Tempo. Aber es macht Spaß. Man ist umzingelt von sehr vielen gleichgesinnten Sportlern. Egal ob auf den Rad und mit Laufschuhen - viele sind in Bewegung. 

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Der Vorteil der frühen Runde liegt auch darin, dass man noch viel vom Tag hat. Auf der Runde trifft man vom ambitionierten Läufer (was man schnell am Tempo erkennt) bis zum Gesundheitsläufer. Irgendwie lässt sich das mit einer Runde um den Aasee in Münser vergleichen. Ein paar Exoten trifft man auch. Heute haben wir einen Läufer gesehen, der permanent mit einem Tennisschläger die Rückhandbewegung ausführte. Naja, laufen und laufen lassen. 

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Neben dem schönen Blick in den Park macht es stets Vergnügen, am Triumpfbogen vorbeizuschauen. Die Grünfläche davor wird u.a. auch dazu genutzt, Gymnastik zu betreiben. Draußen macht es eben mehr Spaß und man wird auch gesehen. Das gehört wohl dazu. Ich bin jedenfalls gespannt, was wir in der nächsten Zeit auf unseren Runden um den Park alles zu sehen bekommen.

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Zwei Gold und eine Silber für Anne Holtkötter

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Von den Deutschen Seniorenmeisterschaften, die von Freitag bis Sonntag in Mönchengladbach ausgetragen wurden, kehrte Anne Holtkötter (W55) mit zwei Meistertiteln und einer Vizemeisterschaft heim. Sie sicherte sich am Freitag die Meisterschaft über 5.000 m. Der Start am Samstag über 1.500 m erfolgte kurzentschlossen. Dort reichte es zu Silber. Am heutigen Sonntag mobilisierte Anne ihre letzten Reserven und gewann beeindruckend über 800 m. Damit gehörte Anne zu den erfolgreichsten Athletinnen dieser Deutschen Meisterschaft im Laufbereich.

In einem spannenden Duell mit Petra Schmiemann (ESV Münster) holte sich Anne am Freitag den Meistertitel über 5.000 m. Beide belauerten sich nahezu 4.600 Meter. Keine wollte so recht die Tempoarbeit leisten und sie achteten nur darauf, dass der Abstand zur Dritten in etwa bei 15 Metern blieb. Eingangs der letzten Runde forcierte Anne das Tempo und Petra konnte nicht mehr folgen. Sie verlor noch 11 Sekunden auf Anne. Mit der Siegerzeit von 20:10,58 Minuten war Anne nicht ganz zufrieden, aber mit Blick auf ihr weiteres Programm musste sie einfach klug laufen und die Kräfte einteilen.

Anne hatte sich erst beim Frühstück am Samstag dazu entschlossen, auch über 1.500 m zu starten. Ursprünglich wollte sie ihre Kräfte schonen und auf einen Start verzichten, aber am Morgen fühlten sich die Beine einfach gut an. Lange Zeit sah es wieder nach einem Duell mit Petra Schmiemann aus. Beide bestimmten das Renngeschehen an der Spitze des Feldes. Die Frau mit der schnellsten gemeldeten Voranmeldezeit, Gerlinde Kolesa (MTV 1881 Ingolstadt) hielt sich in ihrem Schatten auf. Als es auf die Zielgerade ging, lag Anne noch an der führenden Position. Doch sie wurde von Kolesa noch knapp überspurtet. Für Kolesa war es der einzige Start bei der DM und sie hatte einfach die frischeren Beine. Anne freute sich über die Silbermedaille in Saisonbestzeit von 5:34,20 Minuten. Petra Schmiemann belegte schließlich den 3. Platz.

Als Anne dann am Sonntag am Start stand, wusste man nicht genau, ob es erneut zu einer Medaille reichen würde. Ihre Beine signalisierten schon die Läufe über 5.000 und 1.500 m. "Ich fühle mich heute nicht mehr so frisch wie gestern." Ein etwas längeres Aufwärmprogramm sollte die müden Beine etwas lockern. Anne lief im schnelleren der beiden Zeitendläufe. Nach dem Startschuss nahm sie die letze Position im Feld ein. Erst nach 150 Metern verbesserte sie nach und nach ihren Platz. Vorn hatte sich eine Läuferin bereits 15 Meter vom Rest des Felde abgesetzt. Anne ließ sich davon nicht beirren. Sie verkürzte gleichmäßig den Rückstand. Nach 500 Metern war die Lücke schon fast geschlossen. Anne behielt die Initiative und bog als Führende in die Zielgerade ein. An sie kam dann keine ihrer Konkurrentinnen mehr ran. Anne holte sich nach Gold und Silber erneut Gold in der Zeit von 2:44,37 Minuten.

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Eva Schönefeld (W45) bestritt in Mönchengladbach erst ihren zweiten 800-m-Lauf und dies gleich bei einer DM. Bei ihrem Debüt vor wenigen Wochen hatte sie gerade im letzten Moment die Qualifikationsnorm erbracht.
In dem langsameren der beiden Endläufe bekam sie die Innenbahn zugewiesen. Eva ging das Rennen in einer kontrollierten Offensive an. Lange Zeit lag sie an 3. Position. Bei ihrem Debüt über diese Distanz kam nach 600 Meter ein Einbruch. Heute blieb dieser Einbruch aus. Den 3. Platz "verlor" sie erst auf der Ziellinie. 1 1/2 Schritte zu früh nahm sie das Tempo raus. Wie sie hinterher im Auto erzählte, passiert das im Training auch schon mal. Für Wettkämpfe weiß sie nun aber, dass sie bis zur Linie, besser noch einen Meter danach, durchziehen muss. Am Ende war es für sie der 10. Platz mit neuer Bestzeit von 2:42,91 Minuten. "Das hat richtig Spaß gemacht," lautete ihr Kommentar zu ihrem eingenen Lauf und zu der ganzen Veranstaltung.

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Anne knüpfte an diesem Wochenende einfach an die tollen Leistungen des Jahres an, schließlich konnte sie schon die Deutsche Vizemeisterschaft über 800 m in der Halle erreichen, den 3. Platz bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften belegen und die Hammer Laufserie gewinnen.

Viele Fotos von diesem Wochenende findet man /hier/.

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Rellensmann mit neuem Vereinsrekord

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Beim gestrigen Sportfest in Telgte lief Johanna Rellensmann über 3.000 m einen neuen Vereinsrekord bei den Laufsportfreunden Münster und unterbot ihre eigene Bestleistung aus dem Vorjahr um mehr als 30 Sekunden. Den ersten Kilometer legte sie in 3:27 Minuten zurück und behielt auf den folgenden 2 Kilometern das Tempo bei. Nach 10:20,08 Minuten überquerte sie die Ziellinie. Natürlich war sie mit dem Resultat sehr zufrieden und meinte, dass sie wohl beim nächsten Start über diese Distanz noch etwas mehr möglich wäre. 

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John Kuhlmann (Nr. 9) und David Schönherr liefen ein tolles Rennen. Sie unterstützten sich gegenseitig und wechselten sich in der Führungsarbeit ab. Das sah durchaus nach mehr aus. Der Wettkampf wurde aus dem vollen Training heraus gelaufen. Am Ende siegte David mit 9:21,65 vor John mit 9:22,65 Minuten. Dies war aber völlig nebensächlich. 

Über 3.000 m sahen die beiden Zeitendläufe wie eine offene Vereinsmeisterschaft des LSF Münster aus, so sehr bestimmten die Vereinstrikots das Bild. Neben den drei bereits genannten Läufern waren im ersten der beiden Zeitendläufe noch Ralf Schulze, Antonio Henrique und Markus van der Velde unterwegs. Lange liefen die drei im Windschatten von Johanna, bis diese sich etwas nach vorn absetzen konnte. Im Schlussspurt hatte Antonio schließlich das bessere Ende für sich und kam nach 10:32,88 Minuten ins Ziel. Ihm folgte der Ralf als Debütant auf dieser Strecke (10:36,16) und Markus (10:37,25). 

Im zweiten Zeitendlauf waren dann Anne Holtkötter, Eva Schönefeld, Silke Kienecker, Bodo Kienecker, Karl-Heinz Prieß, Delia Krell-Witte, Rosa Gomes und ich am Start. Anne lief dabei mit 11:37,40 Minuten so schnell wie schon seit vielen Jahren nicht mehr und zeigte damit einmal mehr, dass sie gut in Form ist. Eva blieb bei ihrem Debüt auch noch unter 12 Minuten. Ihr Resultat lautete 11:51,24 Minuten. 

Ich hatte mir 11 Minuten als Zeitziel vorgenommen. Nach dem Start lief ich an zweiter Stelle in einer Vierergruppe. Hinter mir hielten sich Bodo und Karl-Heinz auf. Das Tempo des Führenden war gut, aber für 11 Minuten eine Idee zu langsam. Die 1000-m-Marke passierten wir nach 3:43 Minuten, 3 Sekunden hinter dem Plan. Dennoch hielt ich meine Position. Auch der zweite Kilometer war zu langsam. Bodo merkte zu diesem Zeitpunkt, dass er noch Kraft besaß und setzte sich an die Spitze. Er zog das Tempo deutlich an. Bis 300 m vor dem Ziel konnte ich Anschluss halten, musste dann aber abreißen lassen. Bodo blieb mit 10:56,24 Minuten noch unter der Marke von 11 Minuten. Ich war mit 11:01,30 Minuten knapp drüber, war aber dennoch zufrieden, schließlich hatte ich mein Zeitziel erreicht und war einen letzten Kilometer gelaufen, der deutlich unter 3:40 Minuten war.

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Arne Fischer startete über 800 und 100 m, nachdem er am Mittwoch beim Campus-RUN noch 10 Kilometer gelaufen war. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus, aber Arne ist für solche Sachen bekannt. Mit 13,13 Sekunden beendete er den Sprint. Über 800 m führte er lange das Feld an und sorgte für ein sehr gleichmäßiges Tempo. Beide Runden waren nahezu identisch. Arne lief schließlich 2:20,16 Minuten. Das Ergebnis stimmte ihn sehr zufrieden. 
Über 800 m waren auch Sybille Stein und Barbara Riesmeier am Start. Sybille wollte ihre Zeit vom Debüt unterbieten, was ihr mit 2:43,63 Minuten auch gelang. Mittelfristig sollte Sybille auch eine Zeit unter 2:40 laufen können. Die Schnelligkeit dafür hat sie. Barbara lief 2:52,62 Minuten, blieb damit aber rund 3 Sekunden über ihrer Bestzeit aus dem Vorjahr. 

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Beide ließen sich dann noch überreden, nach dem 800-m-Lauf über 200 m anzutreten. So sind die erzielten Resultate dann auch in Relation zur Vorbelastung zu sehen. Eva (58) lief 31,14 und Barbara 34,48 Sekunden. Das ist nicht schlecht. Zudem sei angemerkt, dass Barbara (18) dies in normalen Laufschuhen und ohne Spikes gesprintet ist. 

Mehr Bilder vom gestrigen Sportfest findet man /hier/.

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Johanna Rellensmann 4. Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon

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Bei den an diesem Wochenende in Kleve stattfindende Deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon konnte Johanna Rellensmann über die Sprintdistanz (500 m, 20 km, 5 km) einen hervorragenden 4. Platz belegen. 

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Beim Klever Triathlon wird extra ein Schwimmbecken aufgebaut. Sieht sehr imposant aus.

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Im Wettkampf ist dann ein enormes Gedränge auf den Bahnen. Das macht es für Zuschauer und Fans nicht leicht, den Überblick zu behalten. Aus unserer Lauftrainingsgruppe waren neben Johanna noch Marina Günnigmann und Caro Hauck am Start. Die Drei trafen auf ausgezeichnete Konkurrenz, zu denen u.a. Franziska Scheffler, der aktuellen Deutschen Duathlonmeisterin, gehörte. Johanna kam als dritte Teilnehmerin aus dem Wasser und hatte nur wenige Sekunden Rückstand auf die Führende. Allerdings verlor sie beim Wechsel einiges an Zeit und auch einige Plätze. Hier merkt man ihr die Unerfahrenheit noch an. Caro kam beim Schwimmen gut durch. Marina vervollständigte schließlich unser Trio. 

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Auf dem Rad lief auch nicht alles nach Wunsch bei Johanna. Der Wind machte ihr wohl mehr zu schaffen als der Konkurrenz. Auch fehlen ihr noch viele Radkilometer.

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Auf dem Rad kann Marina ihre Stärken ausspielen. Sie verbesserte ihre Position deutlich.

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Dass das Rad ihre schwächste Teildisziplin sein würde, wusste Caro schon vorher. Aber sie schlug sich wacker. 

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Beim abschließenden 5-km-Lauf war Johanna dann wieder in ihrem Element. Sie schob sich Rang um Rang nach vorn und beendete ihre erste Triathlon-Meisterschaft auf dem 4. Platz. "Ich bleibe besser beim Laufen. Das kann ich wenigstens," lautete ihr erster, nicht ganz ernst zu nehmender Kommentar nach dem Zieleinlauf. 

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Marina wusste auch auf der Laufstrecke zu gefallen. Sie verteidigte ihre nach der Radstrecke eingenommene Position. 

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Dass Caro laufen kann, bewies sie in der abschließenden Teildisziplin. Engagiert ging sie die 5 km an, wie man an ihrem kräftigen Fußabdruck erkennen kann. Das freut den Lauftrainer natürlich.

Die Platzierungen von Caro und Marina kenne ich leider noch nicht. Heute steht noch der Teamsprint an und vielleicht klappt es da ja mit einem Medaillienrang.

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Im Teamsprint hat es zur Vizemeisterschaft gerreicht. Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt allen Grund zum Strahlen.

Mir hat das Zuschauen viel Spaß gemacht, noch dazu bei so herrlichem Sonnenschein. 

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Johanna meldet sich sportlich zurück!

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Einige Monate war es still um Johanna Rellensmanns Laufresultate geworden. Eine Verletzung zwang sie sei Mitte Februar zum Alternativtraining. Laufspezifische Einheiten gingen gar nicht. Viele kennen es, aber keiner möchte es wirklich haben - das Läuferknie war die Ursache. Johanna quälte sich damit rum. Die Zeit ist nun überstanden. 

Beim gestrigen 10. Herdecker Citylauf belegte Johanna über 10 km einen hervorragenden dritten Rang im Gesamteinlauf der Frauen. Auf dem sehr welligen und anspruchsvollen Kurs konnten sich lediglich Sabrina Mockenhaupt und Abeyot Deme aus Äthiopien vor ihr platzieren. Die von Johanna gelaufene Zeit von 37:56 Minuten kam sehr überraschend, da das ganz vorsichtige Lauftraining erst vor gut vier Wochen wieder begann. Kurze Wiederholungsläufe mit vielen Gehpausen standen bei der Wiederaufnahe des Lauftrainings auf dem Programm. Die Steigerungen erfolgten sehr moderat, um beschwerdefrei zu bleiben. Das ist sie bis heute und das Resultat von gestern lässt hoffen. Johanna war selbst von ihrer Leistung überrascht. Ihr kurzer Kommentar nach dem Rennen: "War ganz schön bergig, aber richtig gut. Tolle Stimmung und ich bin sehr glücklich mit meiner Zeit." Für David Schönherr, der am 14. April in Rotterdam mit 2:34:13 Stunden eine Marathonbestzeit aufgestellt hatte, war es der erste Wettkampf nach einer längeren Regenerationsphase. Seine 34:21 Minuten reichten für den 5. Gesamtrang bei den Männern. "Nach der Pause bin ich noch nicht wieder richtig in Form, aber es war eine gute Standortbestimmung," lautete sein Fazit.
Heute auf dem Rennrad erzählte David, dass sich Mocki lange in seinen Windschatten gehängt hatte. Erst auf dem letzten Kilometer zog sie ihm etwas davon. Ich musste mich nach der läuferischen Bergrunde über 17,7 Kilometer auf dem Rad ganz schön ranhalten, um mit den anderen mitzuhalten. Ich hatte aber schon vor der Fahrt die Ansage an Timo gemacht, dass die Runde nicht mehr als 50 Kilometer haben sollte. Das hat gut geklappt. Nun habe ich 5 Lauf- und zwei Radeinheiten diese Woche absolviert. Das macht mich zufrieden und meine Beine sehr müde.

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10 Meilen in Philadelphia

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Gestern sind Anne und ich beim Bluecross Broadstreet Run in Philadelphia über 10 Meilen zusammen mit 40.000 Läufern um 8.30 Uhr bei gutem Laufwetter an den Start gegangen. Da wir zur Masters-Elite (Seeded runners = gesetzte Läufer) gehörten, standen wir direkt hinter den schwarzen Gazellen in der dritten Reihe. Die Strecke geht komplett geradeaus. Das hat was. 40.000 Läufer in Nacken zu haben, ist ein komisches Gefühl. Nach dem Startschuss rasten die Massen auch gleich los.

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Obwohl ich auf der ersten Meile deutlich zu schnell war, wurde ich ständig überholt. Anne ging etwas vernünftiger an und hatte letztlich sogar eine schnellere zweite Hälfte. Ich dagegen büßte ein klein wenig ein.

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Mit im Lauf war unser Schwiegersohn Michael Cawley (im Bild ganz oben rechts), der letztlich dafür verantwortlich war, dass wir hier überhaupt gelaufen sind. Wir hatten sogar einige Fans an der Strecke. Mit unserer Ergebnissen waren wir sehr zufrieden. Beide konnten wir in unserer Altersklasse einen vierten Rang belegen, wobei Anne noch in der W50 gewertet wird. Hier kommt man erst am Tag seines Geburtstages in die neue AK. Die W55 hätte sie locker gewonnen, dafür war sie aber drei Monate zu jung. Meine Zeit war 1:05:19. Allein in meiner AK waren 707 Starter. Insgesamt wurde ich 553. Anne lief die blendende Zeit von 1:08:38. In Annes Ak (W50) waren es sogar 748 Starterinnen. Im Gesamteinlauf war es der 1047. Platz (M und F). Der Lauf war vorbildlich organisiert und stand ganz unter der Eindruck des Boston Marathons. Wir laufen für Bosten war zu lesen und zu hören. "From Philly to Boston with Love"

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Gute Resultate beim Zoolauf

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Sabine Knothe (Foto) ist ein alter Wettkampffuchs. Bei heutigen Zoolauf in Münster begann sie über 5 Kilometer vorsichtig, um dann ab Kilometer 3 den Abstand auf die vor ihr liegenden Trainingskammeraden kontinuierlich zu verkürzen. Während die anderen schwächelten, zeigte Sabine Stärke. Am Ende war es für sie im Gesamteinlauf der 2. Platz mit neuer Bestzeit in 19:16 Minuten. Im Frauenlauf folgte direkt nach ihr Laura Hampel, die von Timo Mersmann begleitet wurde. Laura bestätigte ihre sehr gute Form, auch wenn sie mit 19:38 Minuten knapp an ihrer Bestzeit vorbeilief. Zwischen den beiden lag noch Bodo Kienecker in 19:20 Minuten. Das war der Sieg in der M50. Schnellster Mann aus unserer Trainingsgruppe war heute Klaus Brinker, der als 6. im Gesamteinlauf in 17:49 Minuten ins Ziel kam. Ein kluges Rennen lieferte Sebastian Klein in 18:37 Minuten ab. Marcel Kämper hing lange an seinen Fersen. Am Ende überquerte Marcel 10 Sekunden nach Sebastian die Ziellinie. Matze Koch strängte sich mächtig für die 20:51 Minuten an. Er hat eben noch Trainingsrückstand, aber das wird besser. Knapp an einer hohen 20er Zeit scheiterte Marina Günnigmann, die sich aber sehr über 21:02 Minuten freute. Mareike Kusch benötigte 22:25 Minuten für die Distanz. 

Meiner Kamera entging leider Nadine Borgmeier. Sie war über die Halbmarathondistanz an den Start gegangen. Am Ende wurde es eine 1:35:21 Stunden und der zweite Gesamtrang bei den Frauen. Fotos vom 10er gibt es leider auch nicht. Mir war die Kamera beim Lauf einfach zuviel;-)
Unsere Freiburger "Außenstelle" Fritz Koch holte sich locker den Gesamtsieg in 34:21 Minuten, obwohl er tagszuvor bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in einer 32er Zeit auf den vierten Gesamtrang gelaufen war. Sechster im Gesamteinlauf war in neuer Bestzeit Ralf Schulze. Er freute sich sehr über die 38:09 Minuten, grübelte aber schon wieder, wie man denn wohl noch 10 Sekunden schneller sein könnte. Er war sich sicher, dass Antonio Balbino, der lange Zeit mit ihm zusammengelaufen war, zu der guten Endzeit begetragen hatte. Nach einer langen Verletzungspause (zuletzt ein gebrochener Zeh) war Katharina Hauertmann wieder am Start. Sie finishte als Gesamtdritte in 41:54 Minuten. Stefan Bales, der Heike Koch begleitete, kam nach 50:07 und Heike nach 50:09 Minuten ins Ziel. Stefan hatte bereits den Halben absolviert.

Ich selbst hatte diesmal wenig Grund zum Meckern. Da ich noch müde Beine vom Halben der Vorwoche und gestern trainiert hatte, wollte ich heute bis Kilometer 5 einen 4er Schnitt laufen und dann mal schauen, unter 41 zu bleiben. Mit 19:47 Minuten war ich etwas zu schnell. Nachdem ich dann die nächsten beiden Kilometer im Schnitt blieb, wollte ich die gute Zeit nicht mehr aus der Hand geben und quälte mich einfach noch 3 Kilometer. Mit 39:52 Minuten war ich sehr zufrieden. 

Ein paar Fotos vom 5-Kilomterlauf habe ich /hier/ eingestellt.

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